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Den Wandel gestalten

Untitled document Aufsatz Den Wandel gestalten (PDF)

Die Veränderungsspirale beruht auf der berühmten Veränderungskurve von Professor Kurt Levin und wurde von uns zu einem Kompetenz-Modell für Veränderungsgestaltung weiterentwickelt.

Die Veränderungsspirale veranschaulicht, in welchen Phasen Veränderungsprozesse typischerweise ablaufen und welche Kompetenzen jeweils notwendig und hilfreich sind:

 

 

Krise meistern

  • Schock überwinden

    Ob ein 6er im Lotto oder Entlassung. Schlagartige Veränderungen verursachen einen Schock, der sehr individuell verarbeitet wird:
    » Ignorieren der Veränderung (sehr häufig)
    » Kurzschlussreaktionen
    » Schuldzuweisungen
    » ...

    Kompetenz:
    Eigene Reaktionsmuster kennen und durchbrechen

     
  • Rational akzeptieren

    Die Notwendigkeit von Veränderungen zu akzeptieren ist die wichtigste Voraussetzung für deren Bewältigung. „Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung“ sagt der Volksmund.

    Kompetenz:
    Veränderungssituationen reflektieren und realistisch einschätzen

     
  •  Emotional akzeptieren

    Wenn der Kopf akzeptiert, tut das der Bauch noch  lange nicht. Gefühle – Ängste, Zweifel, Wut, … – spielen bei Veränderungen jedoch eine dominante Rolle und müssen berücksichtigt werden.

    Kompetenz:
    Gefühle zulassen, ausdrücken und würdigen
     

Weltbild erweitern

  • Reframing

    „Reframing“ bedeutet, Dinge in einem anderen Zusammenhang zu sehen oder ihnen eine neue Bedeutung zu verleihen. „Was ist gut daran, dass sich meine Situation verändert hat?“ ist eine Frage, die ein positives Reframing erlaubt.

    Kompetenz:
    Distanz zu Situationen und Dingen einnehmen und „beide Seiten der Medaille“ betrachten

     
  • Ziele neu definieren

    In veränderten Situationen passen die alten Ziele meist nicht mehr, werden unerreichbar oder sind in neuen Kontext nicht mehr sinnvoll. Dafür tun sich neue Möglichkeiten auf, so dass es meistens hilfreich und notwendig ist, die Ziele zu justieren oder völlig neu zu entwerfen.

    Kompetenz:
    Wohlgeformte und motivierende Ziele finden und formulieren

     
  • Ressourcen entdecken

    Fast alle Menschen nutzen einen Großteil ihrer Fähigkeiten, Möglichkeiten, Stärken (Ressourcen) nicht oder nicht mehr. Gerade Veränderungssituationen sind gut geeignet, um nicht mehr genutzte Ressourcen zu reaktivieren und neue Ressourcen einzusammeln.

    Kompetenz:
    Ressourcen finden, um Probleme zu lösen und Ziele zu erreichen

Veränderung gestalten

  • Mentale Energie aktivieren

    Um Veränderungen aktiv zu gestalten, ist Energie geistige und körperliche – notwendig. Und da jede Veränderung im Kopf beginnt, ist die Aktivierung mentaler Energie sozusagen die Initialzündung für jede Veränderungsarbeit.

    Kompetenz:
    Techniken zur Aktivierung mentaler Energie beherrschen

     
  • Projekte konkretisieren

    So manche kühne Idee wurde nie verwirklicht, weil deren Urheber im Gedankengebäude hängen geblieben sind und die konkrete Umsetzung vernachlässigt haben. Die genialste Idee kommt ohne handfeste Umsetzung im konkreten Projekt nicht aus.

    Kompetenz:
    Ideen, Ziele, Strategien in konkret umsetzbare Projekte und Maßnahmen überführen

     
  • Erste Schritte gehen

    Mir beweisen, anderen beweisen, dass ich es ernst meine mit der Erreichung meiner Ziele: das geschieht, indem ich die ersten Schritte – trotz aller Unsicherheiten, Zweifel, Ängste – mutig gehe.

    Kompetenz:
    Selbstvertrauen entwickeln und hinderliche Gefühle kontrollieren (akzeptieren, würdigen und beherrschen)

  Veränderungskompetenz verankern

  • Lernerfahrungen würdigen

    Jede Veränderungsarbeit bringt positive und weniger positive Ergebnisse hervor. Nicht alles klappt auf Anhieb, manches Ziel muss korrigiert, manche Strategie muss angepasst werden. Sogenannte „Misserfolge“ sind Rückmeldungen unseres Wirkens und können wertvolle Lernerfahrungen darstellen

    Kompetenz:
    Misserfolge als Lernerfahrung „reframen“ und diese positiv nutzen

     
  • Erfolge feiern

    So sind wir Mensch: wenn etwas schief geht, haben wir es verursacht, klappt etwas gut, so war es Glück, Zufall oder sonst irgendetwas. Für die Entwicklung von Veränderungskompetenz ist es wichtig, das eigene positive Wirken bewusst zu machen. Nur so wird es zuverlässig wiederholbar.

    Kompetenz:
    Eigenes positives Wirken realistisch einschätzen und mit positiven Gefühlen - Freude - verbinden

     
  • Surfen

    Wenn sie die dargestellte Kompetenzen erworben und verinnerlicht haben, werden sie auf Veränderungswellen surfen – und deren Chancen erkennen und nutzen – anstatt in ihnen zu ertrinken – also unter Veränderungen zu leiden und gegen sie zu kämpfen.

Diese Kompetenzen sind für alle Veränderungsprozesse hilfreich und nützlich, sei es für die persönliche Entwicklung, Veränderungen in Teams oder ganzen Unternehmen. Wenn es sie interessiert, wie Sie diese Kompetenzen für sich, Ihr Team oder Ihre Firma erwerben können, nehmen sie Kontakt mit uns auf.